Die gute Maschine von G
Eine Stückentwicklung zur Treuhand-Liquidation des ersten FCK freien Kühlschranks der FORON Werke.
Aufführung im Kühlhaus Görlitz
Am Bahnhof Weinhübel 2, 02827 Görlitz
Mit "Die Gute Maschine von G" nach Bertolt Brechts „Der Gute Mensch von Sezuan“ hat PKRK die Abwicklungsgeschichte des weltweit ersten FCK-freien Kühlschranks FORON theatralisiert und in technoide Sound- und Bewegungsformate übersetzt.
Der dramatische Text wurde aus Gesprächen zwischen Technoakteur*innen der 1990er Jahre und Treuhand-Abgewickelten der Foron-Werke entwickelt. Brechts „Der Gute Mensch von Sezuan“ diente dabei als dramatische Folie.
"Täglich steigt aus Automaten immer schöneres Gerät. / Wir nur bleiben ungeraten, uns nur schuf man obsolet. / Wir, vorgeformt und abgestellt, stehen ungenau / in dieser Welt."
Das Stück theatralisiert die wirtschaftspolitischen Machtgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland während der Treuhand-Abwicklung in den 90er Jahren. Es setzt Techno als Widerstand gegen und Arbeit mit der Deindustrialisierung des Ostens und die Auslöschung von Arbeitsbiographien in Szene.
PKRK arbeitet in „Die Gute Maschine von G“ mit Prinzipien der "Kälte" und "Schnelligkeit", die für die Arbeit der Treuhand, der Technomusik und die Produktion von Kühlschränken auf verschiedene Weise relevant sind. Mit diesen Prinzipien wird der dramatische Text von Brecht in digitale Welten überführt.
"Wer übersteht die Kälte? Wer profitiert in ihr?'"
"Der, der selbst desertiert ins Lager der Geräte. Aus der warmen Fabrik abgestellt, freigestellt."
Das Stück eröffnet einen gegenwärtigen künstlerisch-technischen Dialog über die sprachlosen 1990er Jahre, ihre unheimlichen Doppelbilder und Verwerfungen bis heute (Wirtschaftskolonisierung des Ostens, Selbst/Radikalisierung des Ostens, Verlusterfahrungen).
Der dramatische Text wurde aus Gesprächen zwischen Technoakteur*innen der 1990er Jahre und Treuhand-Abgewickelten der Foron-Werke entwickelt. Brechts „Der Gute Mensch von Sezuan“ diente dabei als dramatische Folie.
"Täglich steigt aus Automaten immer schöneres Gerät. / Wir nur bleiben ungeraten, uns nur schuf man obsolet. / Wir, vorgeformt und abgestellt, stehen ungenau / in dieser Welt."
Das Stück theatralisiert die wirtschaftspolitischen Machtgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland während der Treuhand-Abwicklung in den 90er Jahren. Es setzt Techno als Widerstand gegen und Arbeit mit der Deindustrialisierung des Ostens und die Auslöschung von Arbeitsbiographien in Szene.
PKRK arbeitet in „Die Gute Maschine von G“ mit Prinzipien der "Kälte" und "Schnelligkeit", die für die Arbeit der Treuhand, der Technomusik und die Produktion von Kühlschränken auf verschiedene Weise relevant sind. Mit diesen Prinzipien wird der dramatische Text von Brecht in digitale Welten überführt.
"Wer übersteht die Kälte? Wer profitiert in ihr?'"
"Der, der selbst desertiert ins Lager der Geräte. Aus der warmen Fabrik abgestellt, freigestellt."
Das Stück eröffnet einen gegenwärtigen künstlerisch-technischen Dialog über die sprachlosen 1990er Jahre, ihre unheimlichen Doppelbilder und Verwerfungen bis heute (Wirtschaftskolonisierung des Ostens, Selbst/Radikalisierung des Ostens, Verlusterfahrungen).
"Die Wände weggesprengt und mein exponenziell schlagendes Herz wird stehenbleiben im Glück der Freiheit, während meine Füße weitertanzen von Position zu Position, von Sequenz zu Sequenz. Ich taumele in die Eskalation, allein, und ewig, bis die Leere dieser Welt ausgezählt sein wird."
TreuhandTechno Görlitz wurde vom Fond Darstellende Kunst und der Rosa Luxemburg Stiftung gefördert.
Künstlerische Leitung und Regie Susann Neuenfeldt
Choreographie Maike Möller-Engemann
Autor Simon Strick
Dramaturg Richard Pfützenreuter
Sound Design Hans Narva
Gesang Danja Schilling
Licht Design Holger Duhn
Kostüme Frieda Westphalen
Regieassistenzen Helena Renker, Richard Pfützenreuter
Technotracks von DJ Jana, Cora S., fr. JPLA
Veranstaltungsmanagement Maria Ullrich
PR & Social Media Karin Zennig
Figuren
Wang der Wasserverkäufer Josefin Fischer
Shen Te - Shui Ta Maike Möller Engemann
ROBI Anna Stiede
Treuhandchefin Birgit Breuel Werner Tuerk
Foron-Arbeiterinnen Kerstin Hurbain, Jenny Helena Wübbe, Alison Shea
Marusha-Kapitalismus Maike Möller-Engemann